Transkript: Auf den Punkt gebracht, miserabel. Aber lassen Sie uns das mal durchgehen:

Wenn zehn Besucher ein Möbelhaus betreten, werden ungefähr 30 Prozent nicht angesprochen. Die laufen durch und laufen vorne wieder raus und behaupten danach, da gab es nichts, ich habe da nichts gefunden, da musst du nicht hingehen. Bleiben sieben übrig. Sieben von zehn werden angesprochen, dann leider von der Seite oder am besten noch von hinten oder am schlechtesten von hinten, und die werden angesprochen mit der Ansprache: „Kann ich Ihnen helfen?“ Das ist eine Ja/Nein-Frage, die von deutlich mehr als fünfzig Prozent mit nein beantwortet wird.

Jetzt haben wir noch drei von zehn übrig. Jetzt wird keine Bedarfsermittlung gemacht in der Regel, sondern nach ein, zwei Fragen wird losgegangen und nach dem Zufallsprinzip werden Möbel gezeigt.

Das nennt man eine Museumsführung. Nach der Museumsführung behaupten zwei von den drei am helllichten Tage schlafen gehen zu wollen. Die sagen: „Wir müssen noch mal drüber schlafen“, und der Verkäufer sagt: „Das kann ich gut verstehen“, und lässt die Leute wieder rausgehen. Was man sich klar machen muss ist, wenn die nach einer Beratung schon so verwirrt sind, dass sie keine Entscheidung treffen können, dann sind die am nächsten Morgen nicht weniger verwirrt und werden in der Regel nicht wiederkommen.

Also, von zehn Partien, die das Möbelhaus betreten, kauft im Durchschnitt eine.

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Ihr Thomas Witt